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Gymnasium Alexander S. Puschkin in Hennigsdorf entwickelt Ideen für ein nachhaltiges Europa
Hennigsdorf, 16. Oktober 2009 - Im Rahmen der Initiative Jugend denkt Europa haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexander S. Puschkin vier Tage lang innovative Ideen für die europäische Energieversorgung von morgen entwickelt. Heute stellten die Jugendlichen die Ergebnisse des Workshops vor Lehrern, Eltern und Projektpaten vor.
Die Gewinne aus der Erzeugung von Atomenergie sollen in Forschung und Entwicklung regenerativer Energien investiert werden - so die Forderung der "Sozialen Umweltpartei Europäischer Realisten". Atomenergie solle als Übergangslösung die Versorgungssicherheit gewährleisten, bis die Energieversorgung ausschließlich über Erneuerbare Energien erfolgen könne. Die Partei "Wirtschaft schafft Zukunft" hingegen setzt ihren Fokus klar auf ökonomische Ziele - am Wichtigsten sei es, die Wirtschaft innerhalb Europas zu beleben und den europäischen Binnenmarkt zu stärken. In einem Innovationsspiel der Initiative Jugend denkt Europa haben Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexander S. Puschkin neue Ideen für Europa entwickelt: Sie haben fiktive Parteien gegründet, eigene Wahlprogramme formuliert und eine nachhaltige Energieversorgung in Europa entwickelt. Dabei haben sie sich regelmäßig mit Jugendlichen aus der Slowakai ausgetauscht, wo die Projektwoche zeitgleich stattgefunden hatte.
Prominente Unterstützung erhielten die Jugendlichen von der "echten" Politik: Zu Gast bei der heutigen Ergebnispräsentation waren Mitglieder des Europäischen Parlaments Elisabeth Schroedter (Bündnis 90/Die Grünen) und Norbert Glante (SPD) sowie die Landtagsabgeordnete Barbara Richstein (CDU). Gemeinsam mit den Jugendlichen diskutierten die Politiker die präsentierten Visionen.
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Jugend denkt Europa ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung, realisiert durch IFOK. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten am europäischen Dialog zu beteiligen und ihnen eine Möglichkeit zu geben ihre Vision für Europa zu gestalten. In der Pilotphase 2008 haben bereits über 700 Jugendliche mitgemacht - aus Tschechien und Slowenien, aus Estland, Dänemark und Deutschland sowie aus Großbritannien und Spanien.
Kernstück von Jugend denkt Europa sind die Innovationsspiele, bei denen die Jugendlichen Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft entwickeln. Projektpaten und Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen die Schülerinnen und Schüler während der viertägigen Workshops. Die Jugendlichen gründen im Rahmen des Innovationsspiels fiktive Parteien und entwickeln ein eigenes Wahlprogramm. Abschluss ist eine fiktive Parlamentsdebatte, in der die Jugendlichen ihr Konzept verteidigen. Die besten Ideen aus den Innovationsspielen fließen in einen gemeinsamen Aktionsplan "New Energy for Europe" ein, der an die schwedische und spanische Ratspräsidentschaft übergeben wird.
Weitere Informationen unter www.jugend-denkt-europa.eu