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Abtei Gymnasium Duisburg-Hamborn entwickelt Ideen für ein nachhaltiges Europa
Duisburg, 9. Oktober 2009 - Im Rahmen der Initiative Jugend denkt Europa haben Schülerinnen und Schüler des Abtei Gymnasius vier Tage lang innovative Ideen für die europäische Energieversorgung von morgen entwickelt. Heute stellten die Jugendlichen die Ergebnisse des Workshops vor Lehrern, Eltern und Projektpaten vor.
"Die Europapolitik sollte nachhaltige Maßnahmen einleiten, so dass auch kommende Generationen in einer intakten Umwelt leben können", fassen Schülerinnen und Schüler des Abtei Gymnasiums Duisburg-Hamborn ihre zentrale Forderung an die europäische Energiepolitik zusammen. In einem Innovationsspiel der Initiative Jugend denkt Europa haben die Jugendlichen in fiktiven Parteien Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung in Europa entwickelt: Mit einer Filmpräsentation fordert die Partei "Green Global Government" den sofortigen Ausstieg aus der Atomenergie. Dahingegen will die "Partei für vernetzte Welt" die Atomkraftwerke bis 2050 laufen lassen. Das Geld, das damit erwirtschaftet wird, soll in die Forschung und Entwicklung von regenerativen Energien fließen. Autofreie Tage und die verstärkte Investition in den Nahverkehr verlangen die "Social Heroes for European Union", um die Umwelt weniger zu belasten.
Prominente Unterstützung erhielten sie dabei von der "echten" Politik: Zu der heutigen Ergebnispräsentation waren Dr. Renate Sommer, Mitglied des Europäischen Parlaments (CDU), Peter Alberts, Assistent von Sven Giegold, ebenfalls Mitglied des Europäischen Parlaments (Bündnis 90/ Die Grünen) und der Duisburger Stadtrat Heiko Blumenthal (SPD) zu Gast und diskutierten gemeinsam mit den Jugendlichen ihre Visionen.
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Jugend denkt Europa ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung, realisiert durch IFOK. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten am europäischen Dialog zu beteiligen und ihnen eine Möglichkeit zu geben ihre Vision für Europa zu gestalten. In der Pilotphase 2008 haben bereits über 700 Jugendliche mitgemacht - aus Tschechien und Slowenien, aus Estland, Dänemark und Deutschland sowie aus Großbritannien und Spanien.
Kernstück von Jugend denkt Europa sind die Innovationsspiele, bei denen die Jugendlichen Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft entwickeln. Projektpaten und Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen die Schülerinnen und Schüler während der viertägigen Workshops. Die Jugendlichen gründen im Rahmen des Innovationsspiels fiktive Parteien und entwickeln ein eigenes Wahlprogramm. Abschluss ist eine fiktive Parlamentsdebatte, in der die Jugendlichen ihr Konzept verteidigen. Die besten Ideen aus den Innovationsspielen fließen in einen gemeinsamen Aktionsplan "New Energy for Europe" ein, der an die schwedische und spanische Ratspräsidentschaft übergeben wird.
Weitere Informationen unter www.jugend-denkt-europa.eu