Press Releases

13. 10. 2009 17:10 Uhr

Energischer Einsatz für die europäische Idee: Gymnasium Alexander S. Puschkin macht mit bei Jugend denkt Europa

Hennigsdorf, 13. Oktober 2009 - Zusammen mit der Initiative Jugend denkt Europa entwickeln Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Alexander S. Puschkin vier Tage lang innovative Ideen für das Europa von morgen. Im Mittelpunkt steht die Zukunft der europäischen Energieversorgung.

In welchem Europa wollen wir leben und arbeiten? Antworten auf diese Frage finden ab Dienstag, 13., bis Freitag, 16. Oktober, Schülerinnen und Schüler des Hennigsdorfer Alexander S. Puschkin Gymnasiums. Sie machen mit bei Jugend denkt Europa, einer Initiative der Robert Bosch Stiftung, die den länderübergreifenden Austausch junger Menschen zu europapolitischen Themen fördert. Hauptthema des viertägigen Workshops ist die Zukunft der europäischen Energieversorgung: Auf welche Energieträger sollen die EU-Mitgliedsstaaten künftig setzen? Welche Energieversorgung ist für Mensch und Umwelt am verträglichsten? Wie wirken sich Veränderungen auf dem Energiemarkt auf unsere Gesellschaft aus? Diesen und anderen Fragen gehen die jungen Europäerinnen und Europäer auf den Grund und entwickeln im Rahmen eines Innovationsspiels eigene Lösungsvorschläge.

Pressetermin

Die Ergebnisse und Ideen der Projektwoche präsentieren die Jugendlichen am Freitag, 16. Oktober, um 11 Uhr im Gymnasium Alexander S. Puschkin in Form einer fiktiven Parlamentsdebatte vor Projektpaten, geladenen Gästen, Medienvertretern, Eltern und Lehrern. Dabei erhalten sie prominente Unterstützung: Als Projektpaten engagieren sich die Mitglieder des Europäischen Parlaments Norbert Glante (SPD), Helmut Scholz (Die Linke), Elisabeth Schroedter (Bündnis 90/Die Grünen) und Alexandra Thein (FDP) sowie Barbara Richstein (CDU), Mitglied des Landtages. Im Anschluss gibt es Interviewmöglichkeiten mit den Schülerinnen und Schülern und den Projektpaten.

Zeitgleich mit dem Workshop in Hennigsdorf finden die Projekttage zum gleichen Thema in einer Partnerschule in der Slowakei, dem Gymnázium Jura Hronca in Bratislava, statt. Die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern sind über eine Online-Plattform vernetzt, auf der sie sich austauschen. Höhepunkt der Abschlusspräsentation am Freitag wird eine Live-Schaltung von Hennigsdorf in die slowakische Schule sein.
_____________________________________________

Jugend denkt Europa ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung, realisiert durch IFOK. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten am europäischen Dialog zu beteiligen und ihnen eine Möglichkeit zu geben ihre Vision für Europa zu gestalten. In der Pilotphase 2008 haben bereits über 700 Jugendliche mitgemacht - aus Tschechien und Slowenien, aus Estland, Dänemark und Deutschland sowie aus Großbritannien und Spanien.

Kernstück von Jugend denkt Europa sind die Innovationsspiele, bei denen die Jugendlichen Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft entwickeln. Projektpaten und Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen die Schülerinnen und Schüler während der viertägigen Workshops. Die Jugendlichen gründen im Rahmen des Innovationsspiels fiktive Parteien und entwickeln ein eigenes Wahlprogramm. Abschluss ist eine fiktive Parlamentsdebatte, in der die Jugendlichen ihr Konzept verteidigen. Die besten Ideen aus den Innovationsspielen fließen in einen gemeinsamen Aktionsplan "New Energy for Europe" ein, der an die schwedische und spanische Ratspräsidentschaft übergeben wird.

Weitere Informationen unter www.jugend-denkt-europa.eu