Press Releases

08. 01. 2010 16:20 Uhr

Energischer Einsatz für die europäische Idee: Merkur Akademie International Karlsruhe macht mit bei Jugend denkt Europa

Karlsruhe, 8. Januar 2010 – Im Rahmen der Initiative Jugend denkt Europa entwickeln Schülerinnen und Schüler der Karlsruher Merkur Akademie International vier Tage lang innovative Ideen für das Europa von morgen. Im Mittelpunkt steht die Zukunft der europäischen Energieversorgung.

In welchem Europa wollen wir leben und arbeiten? Antworten auf diese Frage finden ab Dienstag, 12. Januar bis Freitag, 15. Januar, Schülerinnen und Schüler der 9. Jahrgangsstufe der Merkur Akademie International in Karlsruhe. Sie machen mit bei Jugend denkt Europa. Die Initiative der Robert Bosch Stiftung fördert den länderübergreifenden Austausch junger Menschen zu europapolitischen Themen. Hauptthema des viertägigen Workshops in Karlsruhe ist die Zukunft der europäischen Energieversorgung: Auf welche Energieträger sollen die EU-Mitgliedsstaaten künftig setzen? Welche Energieversorgung ist für Mensch und Umwelt am verträglichsten? Wie wirken sich Veränderungen auf dem Energiemarkt auf unsere Gesellschaft aus? Diesen und anderen Fragen gehen die jungen Europäerinnen und Europäer auf den Grund und entwickeln im Rahmen eines Innovationsspiels eigene Lösungsvorschläge.

Pressetermin

Die Ergebnisse und Ideen der Projektwoche präsentieren die Jugendlichen am Freitag, 15. Januar, um 11 Uhr in der Merkur Akademie International vor Projektpaten, geladenen Gästen, Medienvertretern, Eltern und Lehrern. Als Projektpaten engagieren sich die Mitglieder des Landtages Baden-Württemberg Dr. Ulrich Noll, Europapolitischer Sprecher (FDP-Fraktion), Gisela Splett (Die Grünen) sowie Joachim Kößler (CDU), MdL und Bundesbankdirektor bei der Filiale Karlsruhe der Deutschen Bundesbank.
Im Anschluss an die Präsentation gibt es Interviewmöglichkeiten mit den Schülerinnen und Schülern und den Projektpaten.

Zeitgleich mit dem Workshop in Karlsruhe finden die Projekttage zum gleichen Thema in einer Partnerschule in Dublin, Irland statt. Die Schülerinnen und Schüler aus beiden Ländern sind über eine Online-Plattform vernetzt auf der sie sich austauschen. Höhepunkt der Abschlusspräsentation am Freitag wird eine Live-Schaltung von Karlsruhe in die irische Schule sein.

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Jugend denkt Europa ist ein Projekt der Robert Bosch Stiftung, realisiert durch IFOK. Es richtet sich an Schülerinnen und Schüler aller Schultypen der Jahrgangsstufen neun bis zwölf. Ziel der Initiative ist es, junge Menschen aus verschiedenen EU-Mitgliedstaaten am europäischen Dialog zu beteiligen und ihnen eine Möglichkeit zu geben ihre Vision für Europa zu gestalten. In der Pilotphase 2008 haben bereits über 700 Jugendliche mitgemacht – aus Tschechien und Slowenien, aus Estland, Dänemark und Deutschland sowie aus Großbritannien und Spanien.

Kernstück von Jugend denkt Europa sind die Innovationsspiele, bei denen die Jugendlichen Ideen für eine nachhaltige Energieversorgung der Zukunft entwickeln. Projektpaten und Experten aus Politik, Wissenschaft und Gesellschaft unterstützen die Schülerinnen und Schüler während der viertägigen Workshops. Die Jugendlichen gründen im Rahmen des Innovationsspiels fiktive Parteien und entwickeln ein eigenes Wahlprogramm. Abschluss ist eine fiktive Parlamentsdebatte, in der die Jugendlichen ihr Konzept verteidigen. Die besten Ideen aus den Innovationsspielen fließen in einen gemeinsamen Aktionsplan „New Energy for Europe“ ein, der an die schwedische und spanische Ratspräsidentschaft übergeben wird.

Weitere Informationen unter www.jugend-denkt-europa.eu